Veranstaltungsdetails

Beginnt am:05.11.2019 09:30
Endet am:05.11.2019 16:30
Ort:Ärztekammer Westfalen-Lippe, Gartenstraße 210–214, 48147 Münster

Beschreibung

Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen

Arbeitszeitkonten, Abrufarbeit, Befristung, Einsatz von geringfügig Beschäftigten

Arbeitgeber streben zunehmend einen flexiblen Einsatz von Arbeitnehmern an. In vielen Berufsfeldern, wie z.B. der Altenpflege und der Jugendhilfe, können ohne einen flexiblen Einsatz der Arbeitnehmer nicht alle Schichten abgedeckt werden. In diesem Seminar stellen wir die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen dar.

Wir vermitteln Ihnen, welche rechtlichen Möglichkeiten für die Befristung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsverhältnissen bestehen. Hierzu geben wir Ihnen Formulierungsbausteine an die Hand. Das Arbeitsministerium plant gravierende Änderungen des Befristungsrechts. Die Möglichkeit, Arbeitsverhältnisse zeitlich zu befristen, soll stark eingeschränkt werden und Kettenbefristungen sollen verhindert werden. Wir unterrichten Sie über den aktuellen Stand der Umsetzung der Reformvorhaben.

Zum 1. Januar 2019 wurde die Brückenteilzeit eingeführt. Wir informieren Sie über die Grundlagen und die aktuellen Entwicklungen.

Zudem erläutern wir die rechtlichen Anforderungen an eine Versetzung von Arbeitnehmern.

Wir weisen Sie darauf hin, was bei dem Einsatz von geringfügig Beschäftigten zu beachten ist und unter welchen Voraussetzungen Übungsleiter- und Ehrenamtsfreibetrag genutzt werden können.

Neben der Darstellung der Grundlagen der Abrufarbeit erläutern wir auch konkret, wie mit den Arbeitnehmern Abrufarbeit vereinbart werden kann und was aufgrund der gesetzlichen Änderung der Abrufarbeit zum 1. Januar 2019 zu beachten ist.

Wenn keine vertragliche Vereinbarung existiert, müssen Überstunden grundsätzlich mit dem monatlichen Entgelt vergütet werden. Wenn die Überstunden ohne vertragliche Grundlage nicht ausgezahlt werden, werden auch die auf die Überstundenvergütungen entfallenden Sozialversicherungsbeiträge nicht rechtzeitig ausgezahlt. Dies ist gemäß § 266a StGB strafbar. Wir erklären Ihnen, wie Sie wirksam Kurz- und Langzeitkonten vereinbaren, auf die Überstunden eingestellt werden können.  Hierbei gehen wir auf die Anforderungen für Arbeitszeitkonten u.a. aus dem Mindestlohngesetz, der 3. Pflegearbeitsbedingungenverordnung, dem TVöD, dem BAT-KF und der AVR-Caritas ein. Wir erklären Ihnen, was bei der Vereinbarung von Arbeitszeitkonten zu beachten ist und erläutern die Kombinationsmöglichkeit von Abrufarbeit und Arbeitszeitkonten.

Seminarinhalte

  • Befristung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsverhältnissen
  • Reduzierung der Wochenarbeitszeit/Teilzeitarbeit
  • Brückenteilzeit
  • Einsatz von geringfügig Beschäftigten
  • Übungsleiterfreibetrag
  • Ehrenamtsfreibetrag
  • Versetzung von Arbeitnehmern
  • Abrufarbeit
  • Arbeitszeitkonten - Kurzzeitkonto und Langzeitkonto (Wertguthabenvereinbarung)
  • Aktuelle Rechtsprechung

Zielgruppe

Vorstände, Geschäftsführer, Personalleiter und Personalsachbearbeiter

Referenten

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Golo Busch,
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht Dorothee Cordes

Buchung

Preis (zuzügl. USt.):
€ 250.00
Teilnehmeranzahl
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